Erweiterungsbau Schulanlage, Hünenberg
Basisdemokratische
Fassade in Grün.
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Über diese Fassade wurde ausgiebig diskutiert. Weil es keine einhellige Meinung im Gemeinderat von Hünenberg zu der neuen Schulfassade gab, entschied die Gemeindeversammlung aller Bürger. Sie entschieden sich mit großer Mehrheit für eine Fassade aus grünem Schiefer.
Architekt Alfred Krähenbühl, der diese Fassadenvariante favorisierte, sieht seinen Entwurf von den Bürgern der Gemeinde nicht nur bestätigt. Er ist davon überzeugt, dass basisdemokratische Entscheidungen zu einer hohen Akzeptanz und zum verantwortungsvollen Umgang mit den Gütern der Gemeinde führen.
Schiefer + Glas + Beton
Der Erweiterungsbau der bis dahin unscheinbaren Schule erschließt und prägt einen wichtigen zentralen Platz im Dorfzentrum. Das neue Bauwerk musste verschiedenen Vorgaben der rasch wachsenden Gemeinde gerecht werden. Ein Kindergarten, eine Musikschule und zusätzliche Räume für die Ober stufenschule sollten hier Platz finden. Die Schule hat zwei Gesichter. Zum Westen hin präsentiert sie sich als kompakter Baukörper. Die rhythmisch gesetzten Fensterpartien und das feinmaßstäbliche Muster der vorgehängten Schiefersteine verleihen der großen Fassadenfläche Struktur und Ausgewogenheit.
Zum Osten hin öffnet sich das Bauwerk und umschließt L-förmig einen Innenhof. Von dieser Seite aus präsentiert sich die Fassade dreiteilig. Erschlossen wird das Gebäude über eine zentrale, großzügig verglaste Treppenanlage. Links davon ist der Verbindungstrakt zum Altbau in Sichtbeton ausgeführt. Rechts reicht die Glasfront bis an die prägnante grüne Schieferfassade.
Für die Fassade wurden grüne ColorSklent ®-Schiefer von Rathscheck als Gezogene Deckung gewählt. Der Glanz dieser seltenen grünen Schiefer verändert sich mit dem Sonnenstand und prägt das neue Bauwerk maßgebend. |



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